Von Welpenschutz, Dominanz und Alphatieren


Fünf Fakten

1.    Ein Hund könnte zwei Sandkörner auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50 Zentimeter tiefen Sandstrand wiederfinden.

2.    Hunde wissen, dass Menschen im Dunkeln nicht sehen können.

3.    Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass Menschen, die mit Hunden leben, weniger Medikamente brauchen.

4.    Dominanz ist eine Beziehung, keine Eigenschaft. Sie kann deshalb nicht vererbt werden. Dominanz wird nicht durch Aggression des Überlegenen aufrechterhalten, sondern durch Akzeptanz von unten.

5.    Autorität als Leittier genießt, wer wenig Aggressionen zeigt, sich ruhig und besonnen verhält und Dinge verlässlich regeln kann
.

Fünf Mythen

1.    Rassetypisches Verhalten:  Das ist nachgewiesen nur statistischer Natur. Es beschreibt die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltensmusters. Der Erblichkeitsgrad bestimmter Merkmale ist sehr gering.

2.    Welpentest: Es ist nicht möglich, Eigenschaften wie Charakter oder Persönlichkeit aus dem Verhalten eines Welpen oder Junghundes zuverlässig abzulesen.

3.    Alphatier: Eine Zurechtweisung durch Nackenschütteln gibt es bei Wölfen und Hunden nicht. Auch der Alphawurf gehört ins Reich der Fabel, denn den alles bestimmenden Alpha gibt es ebenso wenig wie eine streng hierarchische Rangordnung.

4.    Aggression ist eine Überlebensstrategie, keine Krankheit. Stress und Angst sind Hauptursachen für aggressives Verhalten.

5.    Welpenschutz: Einen allgemeinen Welpenschutz gibt es nicht, allenfalls innerhalb von Familien.

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