Demenz, Alltagshilfe, Trauer: Der Hund im Alter

Auch Hunde werden alt und benötigen dann besondere Fürsorge. Im Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Hundes ab, der Stresspegel steigt, die Wahrnehmung verändert sich. Alte Hunde können oft nicht mehr gut sehen, hören oder riechen und reagieren deshalb anders als früher. Sie sind ängstlich, verunsichert, zeigen Meideverhalten oder Aggression.



Ein Hund mit grauen Haaren.

Demenz bei Hunden

Auch Hunde können an einer Art Demenz leiden, der sogenannten Canine kognitiven Dysfunktion (CDS). Diese äußert sich mit Desorientierung, verändertem Verhalten, einem anderen Schlaf-Wach-Rhythmus oder dem Verlust von Stubenreinheit. Auch Blindheit, Taubheit, Lähmungen oder neurologische Ausfälle treten bei älteren Hunden auf.

Hilfe für den Alltag

Für den Besitzer ist es nicht immer leicht, mit alten oder kranken Hunden umzugehen. Entsprechendes Wissen kann Sicherheit vermitteln und im Umgang mit dem Hundesenior helfen. Es gibt diverse Hilfen wie Rampen, Tragegeschirre, Windeln, Anti-Rutsch-Matten, Wärmekissen und Inkontinenzeinlagen.

Wichtig ist zudem, das gewohnte Umfeld mit anderen Augen zu betrachten: Wo lauern Gefahren wie Treppen, rutschige Stellen oder andere Hindernisse? Play Bow e.V. berät auch hier, begleitet Hund und Mensch zum Tierarzt und bietet die verständliche Vermittlung von wichtigem Fachwissen an.


Trauerbegleitung

Das Ende eines Hundelebens ist für den Halter oft eine schwere und belastende Zeit. Besonders dann, wenn er die Entscheidung treffen muss, wann sein Hund erlöst werden soll. Auch nach dem Tod des geliebten Vierbeiners sind nicht nur Formalitäten wie die Abmeldung der Hundesteuer und die Art der Bestattung wichtig, sondern auch die Aufarbeitung und der Umgang mit dem Verlust des Hundes. Play Bow e.V. steht in diesen Zeiten beratend und helfend zur Seite.


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